Das Bündnis München Sozial
ist DIE Plattform
für soziale Gerechtigkeit
in unserer Stadt




Das Bündnis

Als unabhängiger Zusammenschluss von über 70 sozialpolitisch aktiven Organisationen, Verbänden und Initiativen ist es unser Ziel, die solidarische Stadtgemeinschaft zu stärken.

Die Termine

Gemeinsam setzen wir uns auf vielen Veranstaltungen für ein menschliches und sozial gerechtes Miteinander in München ein. Wann und wo wir Aktionen starten, erfahren Sie hier.

Die Mitglieder

Als starkes Bündnis benennen wir Themen, wo es in München sozialpolitisch brennt. Unsere Mitglieder kennen sich aus, denn sie sind in vielfältigen sozialen Arbeitsfeldern aktiv.
  • Startseite

Dokumentation der Kundgebung auf dem Marienplatz am 23. Juni

Etwa 2.500 Menschen waren am 23. Juni - trotz strömenden Regens - dem Aufruf
des Bündnisses MÜNCHEN SOZIAL - WIR HALTEN DIE STADT ZUSAMMEN zur
Kundgebung auf dem Marienplatz gefolgt.
Alle Redebeiträge der Kundgebung können Sie als pdf-Dateien herunterladen (LINK ).
Nachfolgend eine kleine Bildergalerie von der Veranstaltung und der Bericht von
BR5 aktuell über die Kundgebung.


 
Blick über die versammelten Menschen.jpg
Hier in Richtun Altes Rathaus.jpg
Zahlreiche Plakate und Transparente brachten die Meinung der Demostranten eindeutig zum Ausdruck.jpg
Norbert Huber, der Sprecher des Sozialpolitischen Diskurses München, brachte die Forderungen des Münchner Bündnisses vor.jpg
Ohne Kommentar.jpg
Klare Ansagen.jpg
Heinrich Birner, Chef von ver.di München, moderierte die Kundgebung.jpg
Der Sänger Ron Williams brachte mit seinen eindringlichen Worten und seinen beiden Songs die Meinung der Menschen auf dem Marienplatz auf den Punkt.jpg
Begeisterung und Zustimmung waren riesengroß.jpg
Als Anerkennung für seine ergreifenden Worte ernannte Herr Birner Ron Williams zum Ehrenmitglied des Münchner Bündnisses.jpg
Martina Meyer (Erzieherin) verdeutlichte den Sinn und Zweck des derzeitigen Arbeitskampfes des Erziehungspersonals.jpg
Sonja Schmid (Sozialforum) machte mit vielen Detailzahlen deutlich in welchem unerträglichen Ungleichgewicht sich einerseits die staatliche Unterstützung für Wirtschaft und insbesondere Banken und anderseits dem Sozialbereich befindet.jpg
Als Reaktion auf dieses Ungleichgwicht wurde die Forderung nach einem sozialen Konjukturprogramm wiederholt auf der Kundgebung vorgebracht.jpg
Eine Musikgruppe aus der sozialen Szene Münchens beendete die Kundgebung mit motivierenden Liedern.jpg
 

Bennofest des Katholikenrates München im Zeichen von MÜNCHEN SOZIAL


bennofest_der_caritas_juni_2009.jpgSchwerpunktthema beim diesjährigen Auftritt der Caritas auf dem Bennofest am 20. Juni am Odeonsplatz war das Bündnis "München sozial - wir halten die Stadt zusammen" und seine  bevorstehende Kundgebung am Marienplatz. Von 11 - 17 Uhr informierten Referenten, aber auch ehrenamtliche Mitarbeiter neben Hinweisen auf  die breitgefächerte Angebotspalette der Caritas  über Umfang und Ziele des Bündnisses, das in den letzten Monaten auf über 30 Mitglieder angewachsen ist. Sowohl Teilnehmer des Bennofestes als auch zahlreiche zufällig vorbeikommende Spaziergänger trugen sich in die ausliegenden Unterschriftslisten ein und bewiesen dadurch, dass das Anliegen des Bündnisses nicht nur in Fachkreisen, sondern auch in der Bevölkerung breiten Zuspruch erfährt. Prominente Gäste am Caritasstand waren Weihbischof Engelbert Siebler und Bürgermeisterin Christine Strobl, die  von Caritas Geschäftsführer Norbert J. Huber über den aktuellen Stand der Bündnisaktivitäten informiert wurde. Münchens Oberbürgermeister Christian Ude zeigte sich nicht auf dem Bennofest, das  - zumindest meteorologisch -unter keinem guten Stern stand: es regnete zwischendurch wie aus Kübeln. Ude hat aber Bündnisvertreter für den 30. Juni zu einem Gespräch ins Rathaus geladen.

Kinder- und Jugendhilfeausschuss befasst sich mit "Soziale Zone"

Soziale_Zone.jpg

Um die politisch Verantwortlichen zu veranlassen, bei allen förderungswirksamen Entscheidungen stets das menschliche und sozial gerechte Miteinander in München im Auge zu behalten, wurde von uns auf der ersten Pressekonferenz des Bündnisses am 7. April im Ratskeller des Rathauses die  Schaffung eines Qualitätssiegels für die Wahrnehmung sozialer Aufnahmen in München postuliert. 

Ein  Antrag zur Prüfung  dieses Anliegens an den Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Landeshauptstadt München wurde in der Sitzung des Ausschusses am 26. Mai gegen die Stimmen von CSU und FDP angenommen.

Ob dieses Qualitätssiegel nun in Form eines zusätzlichen Schildes an den Ortsschildern, der Ausweisung der Landeshauptstadt als „Soziale Zone“, oder als Zusatz auf den offiziellen Briefköpfen  der LHM  realisiert werden wird, bleibt zunächst offen – jedoch sind die zuständigen Organe nun offiziell damit beauftragt, sich mit dieser Forderung des Bündnisses auseinander zu setzen und bis nach der Sommerpause konkrete Vorschläge auszuarbeiten, die dann dem Plenum zur Verabschiedung vorzulegen sind.

Bericht von der Infoveranstaltung von MÜNCHEN SOZIAL am 12. Mai


Im Salesianum am St. Wolfgangsplatz fand am 12. Mai die Infoveranstaltung des Bündnisses „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ statt.
Norbert Huber (Caritas) bei seinem Eingangsstatement.jpgDurchs Programm führte Karin Majewski, die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Vorwiegend vor Fachpublikum, den 130 Gästen des Abends, erneuerten  Norbert J. Huber, Sprecher des „Sozialpolitischen Diskurs“, sowie  Sonja Schmid vom Sozialforum, Martina Hartmann von Regsam und ver.di Sprecher Heinrich Birner mit eindringlichen Worten die Forderungen des Bündnisses an die Landeshauptstadt München, im Zeichen der Wirtschaftskrise auf dem Sozialsektor eine azyklische Investitionsbereitschaft zu zeigen. Das durch Bankendebakel und staatliche Hilfsmaßnahmen entstandene Milliardendefizit der öffentlichen Haushalte dürfe durch Kürzungen im sozialen Bereich  nicht auf die Schwachen und Bedürftigen abgewälzt werden. Das Versprechen des Münchner OB Christian Ude, den sozialen Bereich vorerst nicht anzutasten, wurde als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Es müsse jedoch gerade angesichts der noch zu erwartenden und bereits eingetretenen Auswirkungen der Krise auf die Münchner Bevölkerung ( Stichwort Kurzarbeit und steigende Arbeitslosigkeit) nicht nur nicht gekürzt, sondern eben massiv gefördert werden.

Weiterlesen