Vergleich der Wahlprogramme zur Bundestagswahl

Was steht in den Wahlprogrammen der Parteien zur Bundestagswahl? Der Paritätische Gesamtverband hat sich die Programme aller im Bundestag vertretenen, demokratischen Parteien näher angeschaut und die Vorhaben für die einzelnen Fachthemen zusammengefasst und nebeneinander gestellt.

Am 26. September findet die Bundestagswahl statt. Und obwohl dies eine richtungsweisende Wahl sein wird, haben sich die Debatten des anlaufenden Wahlkampfs bislang wenig darum gedreht, wie genau die Parteien die großen sozialen und ökologischen Herausforderungen unserer Zeit lösen möchten. Auch vor diesem Hintergrund haben wir uns die Wahlprogramme aller im Bundestag vertretenen, demokratischen Parteien ausführlich angeschaut und die Vorhaben für die einzelnen Fachthemen in einer Synopse nebeneinander gestellt.

Ein Blick lohnt insbesondere darauf, wie konkret und effektiv die Vorschläge sind und wo es bei Absichtserklärungen bleibt: Wie genau soll die Pflegekrise gelöst werden? Werden wirksame Konzepte zur Armutsbekämpfung vorgeschlagen? Gibt es detaillierte Vorschläge für einen ambitionierten und sozial gerechten Umweltschutz? Und möchten die Parteien die sozialen und ökologischen Aufgaben so finanzieren, dass diejenigen, die mehr haben auch mehr beisteuern?

Der Paritätische wird sich in den kommenden Wochen bis zu Wahl dafür einsetzen, dass das kommende Parlament und die kommende Regierung die sozialen Probleme nicht ignorieren kann. Dafür brauchen wir Ihre Hilfe: Mischen Sie sich in den Wahlkampf ein, online oder auf der Straße. Sprechen Sie die Kandidat*innen in Ihrem Wahlkreis auf soziale Forderungen zur Wahl an. Oder diskutieren Sie bei unseren virtuellen Wahl-Salons mit. Wir brauchen politischen Druck und Mehrheiten für eine Sozialpolitik, die alle mitnimmt und keinen zurücklässt. Wir brauchen politisches Engagement und eine breite Wahlbeteiligung derjenigen, die für ein offene, vielfältige und solidarische Gesellschaft stehen.

Mehr Informationen zu unseren Aktivitäten zur Wahl: www.der-paritaetische.de/wahl

Interviews zur Bundestagswahl 2021

Pünktlich zur Verschickung der Briefwahlunterlagen können Sie heute Interviews mit folgenden Bundestagskandidat*innen ansehen. Hauptsächlich haben wir die Politiker*innen zu ihren Vorhaben betreffend Soziale Gerechtigkeit befragt.

Michelle Fall, CSU, interviewt von Benjamin Maierhofer (Caritas) und Julia Brendel (Young Caritas)

Daniel Föst, FDP, interviewt von Annemarie Eckhardt (BDKJ) und Massimo Zanoner (Kolping)

Nicole Gohlke, Die Linke, interviewt von Karin Majewski (Der Paritätische) 

Seija Knorr-Köning, SPD, interviewt von Grit Schneider (Der Paritätische)

Jamila Schäfer, Die Grünen, interviewt von Johannes Seiser (Verein für Sozialarbeit)

 

Die Interviews finden Sie unter folgendem Link:

https://youtube.com/playlist?list=PLXH5Y4SALKU-nxBUuv5E8rBQUVVJj0L-r

 

16 Monate Pandemie - Eine Bestandsaufnahme durch die Offene Kinder- und Jugendarbeit

Wenn in den letzten Monaten von Kindern oder Jugendlichen gesprochen wurde, wurde schulische Bildung oft in den Vordergrund gerückt; dabei sind oftmals andere, zentrale Bedarfe junger Menschen bzw. für sie belastende Auswirkungen der Pandemie aus dem Blick geraten bzw. verloren gegangen. In der Folge wurden dann – ebenfalls einseitige, rein schulmäßig orientierte – Maßnahmen wie Summerschools oder Nachhilfeprogramme als Mittel der Wahl politisch gefordert, forciert, verabschiedet oder auch gepriesen.

Aus Sicht der Fachleute im Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit entspricht diese Frage allein nach der formellen Qualifizierung einer verkürzten Sicht auf junge Menschen. Manuela Sauer, Grundsatzreferentin beim Kreisjugendring München-Stadt, erklärt dazu: „Diese einseitige Sicht wird der Lebenswirklichkeit von jungen Menschen nicht gerecht: Kinder, Jugendliche und auch junge Erwachsene stehen bei ihrem Aufwachsen vor viel komplexeren Herausforderungen. In ihrem Alltag spielen psychosoziale Faktoren eine ganz entscheidende Rolle, wie z.B. die Möglichkeiten zur Persönlichkeitsentwicklung, die Einbindung unter Gleichaltrigen, die finanzielle Situation oder auch das Verhältnis gegenüber zivilgesellschaftlichen und politischen Instanzen.“ Daher haben die Fachleute aus dem Feld der Offenen Kinder- und Jugendarbeit auch den Anspruch, bei ihrer Arbeit immer wieder Maßnahmen zu entwickeln, die auf diese Komplexität abgestimmt sind.

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Das Münchner Manifest "Für ein sicheres soziales Netz - Kein Sparen im Sozialen"

Das Bündnis München Sozial, das Sozialpolitische Forum und der Sozialpolitische Diskurs präsentieren das Münchner Manifest "Für ein sicheres soziales Netz - Kein Sparen im Sozialen" bei ihrem Pressegespräch am 28.07.21. (Bericht der Süddeutsche Zeitung vom 28.07.21)

2021 07 28 17 41 16 911

Gleichzeitig unterzeichnen Karin Majewski (Bündnis München Sozial), Andrea Betz (Sozialpolitisches Forum), Dr. Anna Laux und Norbert Huber (beide Sozialpolitischer Diskurs) Briefe an Albert Füracker (Bayerischer Staatsminister der Finanzen) und an Olaf Scholz (Bundesminister der Finanzen). 

Die soziale Infrastruktur muss gesichert und ausgebaut werden, um die Folgen der Corona-Pandemie zu bewältigen! Öffentliche und freie Wohlfahrt brauchen die nötigen Mittel, um bedarfsgerechte Angebote vorzuhalten. Kommunen benötigen jetzt dringend verlässliche Unterstützung von Bund und Land, um die soziale Infrastruktur vor Ort zu sichern.

München muss eine menschliche und solidarische Stadt bleiben! Pressemitteilung zum Qualitätssiegel „Soziale Stadt München“

„Soziale Gerechtigkeit in aller Vielfalt in einer Stadt wie München zu erhalten und niemanden aus dem Blick zu verlieren ist immer eine Herausforderung. Die Pandemie war da in manchen Bereichen wie ein Brennglas und ein Katalysator.“, so Tobias Hartmann, Präses des BDKJ in der Region München e. V. und Sprecher des Bündnisses München Sozial.

Alle drei Jahre verleiht das Bündnis München Sozial das Qualitätssiegel „Soziale Stadt München“ nach gründlicher Überprüfung der Stadt aus Sicht der sozialen Verbände und freien Träger der Wohlfahrtspflege. Dieses Jahr wäre es wieder soweit gewesen. Aber angesichts der Corona-Pandemie und der belastenden Herausforderungen für die Landeshauptstadt und das Bündnis München Sozial wäre es unredlich, bis unmöglich gewesen, die Verleihung in bisheriger Form durchzuführen.

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Schwangerschaftsberatung in Pandemiezeiten

Als systemrelevant eingestuft konnten die staatlich anerkannten Beratungsstellen für Schwangerschaftsfragen von Beginn der Pandemie an, durchgängig ihre Hilfsangebote im Bereich der Beratung aufrechthalten – und damit auch die Beratungsstelle im Evang. Beratungszentrum München (ebz) unter dem Dach der Diakonie Bayern. Auch in Lockdown – Phasen fanden etwa die Hälfte der Beratungen im persönlichen Gespräch in der Beratungsstelle statt. Daneben wurden Beratungsgespräche per Telefon, Mail oder Videokommunikation geführt.

Sabine Simon, Leiterin der Schwangerschaftsberatung im ebz München beantwortet Fragen zu Themen und Herausforderungen in der Beratung von schwangeren Frauen und ihren Partnern in diesen besonderen Zeiten.

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19. Juni Radldemo für den Mietenstopp

Bündnis unterstützt Münchner Aktion

Machen Sie doch auch mit!

In München: große Radldemo für den Mietenstopp!
Ort: Hans-Mielich-Platz, 81543 München
Start: 5 vor 12 Uhr
Einfach eine MIETENSTOPP-Hand basteln, das Radl packen und mitmachen!

Mehr zu Mietenstopp unter: https://mietenstopp.de/

Studierende sind unsere Zukunft

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

Unter diesem Motto rückt das Bündnis München Sozial Menschen ins Rampenlicht, die während der anhaltenden Corona-Krise leicht vergessen werden. „Die Krise verlangt uns allen viel ab, doch Menschen in besonderen Lebenslagen oder mit speziellen Problemen trifft sie besonders hart“, so Karin Majewski Sprecherin des Bündnisses München Sozial.

Heute: Studierende sind unsere Zukunft, sie dürfen nicht zu vergessen werden!

Spricht man derzeit im Zusammenhang mit der Pandemie von Bildung und den aktuellen Problemen, so fokussiert sich die Diskussion meist auf Kinder und Jugendliche. Studierende werden dabei in der Regel vergessen.

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Mehr als einmal bestraft: Auswirkungen der Pandemie auf straffällige Frauen

Pressekampagne: „Bündnis München sozial. Wir halten die Stadt zusammen – jetzt erst recht!“

„Die Corona-Pandemie trifft insbesondere Menschen am Rande der Gesellschaft am härtesten.“, so Karin Majewski Sprecherin des Bündnisses München Sozial. Daher macht das Bündnis eine Pressekampagne um auf die Lage derer hinzuweisen, die sonst gerne aus dem Blick geraten.

 Heute:  Mehr als einmal bestraft: Welche Auswirkungen die Corona-Pandemie auf straffällige Frauen hat  

Die AZ berichtet am 18.05.21 https://www.abendzeitung-muenchen.de/muenchen/straffaellige-frauen-und-corona-gefuehle-wie-hoffnungslosigkeit-und-einsamkeit-verstaerken-sich-art-728532

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Neues Sprecherteam im Bündnis München Sozial: BDKJ und Paritätischer

Pressemeldung

Zwei Jahre lang hatten Karin Majewski (Paritätischer Wohlfahrtsverband Oberbayern) und Marian Indlekofer (VDK) gemeinsam die Sprecherfunktion für das Bündnis München Sozial – Wir halten die Stadt zusammen inne. Zum Jahresende 2020 hat Marian Indlekofer seine Sprecherrolle niedergelegt. Tobias Hartmann (BDKJ Region München e.V.) wurde nun vom Bündnis zum 01.04. 2021 einstimmig nachgewählt. Karin Majewski freut sich auf die Zusammenarbeit: „Für das Bündnis München Sozial gibt es viel zu tun. Wir bleiben das Sprachrohr für Sozialen Organisationen in München, das zeigen wir derzeit durch unsere Pressekampagne „Wir halten die Stadt zusammen. Jetzt erst recht!“. Ihr Credo: „Gerade in der Krise muss der Sozialbereich stabilisiert werden.“ Karin Majewski ist Gründungsmitglied und setzt sich seit nun sechs Jahren in der Sprecherfunktion für ein solidarisches Miteinander in München ein.

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