Das Bündnis München Sozial
ist DIE Plattform
für soziale Gerechtigkeit
in unserer Stadt




Das Bündnis

Als unabhängiger Zusammenschluss von über 70 sozialpolitisch aktiven Organisationen, Verbänden und Initiativen ist es unser Ziel, die solidarische Stadtgemeinschaft zu stärken.

Die Termine

Gemeinsam setzen wir uns auf vielen Veranstaltungen für ein menschliches und sozial gerechtes Miteinander in München ein. Wann und wo wir Aktionen starten, erfahren Sie hier.

Die Mitglieder

Als starkes Bündnis benennen wir Themen, wo es in München sozialpolitisch brennt. Unsere Mitglieder kennen sich aus, denn sie sind in vielfältigen sozialen Arbeitsfeldern aktiv.
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Verleihung des Qualitätssiegels SOZIALE STADT MÜNCHEN

Übergabe des Qualitätssiegels durch Norbert Huber (Bündnissprecher) an Oberbürgermeister Christian Ude
11.06.2010. - Im Kleinen Sitzungssaal des Rathauses nahm Oberbürgermeister Christian Ude an diesem Freitag das vom Bündnis „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“  gestiftete Qualitätssiegel „Soziale Stadt München“ aus der Hand von Bündnissprecher Norbert J. Huber (Caritas) entgegen. Das im vergangenen Jahr gegründete Münchner Sozialbündnis, dem inzwischen 54 verschiedene im Sozialbereich tätige Organisationen angehören, will mit diesem Qualitätssiegel sowohl die Bemühungen der Landeshauptstadt  um einen ausgewogenen Sozialhaushalt würdigen, als auch noch zu erreichende Ziele abstecken.

Rede von Norbert Huber (Bündnissprecher)Norbert J. Huber ging in seiner Rede zunächst mit den jüngsten Sparbeschlüssen der Bundesregierung hart ins Gericht: „Nach dem Rettungsschirm für Banken und der Abwrackprämie für die Autoindustrie sollen nun allein 2011 4,3 Mrd. € im Etat ‚Arbeit und Soziales’ eingespart werden. Das trifft vor allem Hartz IV-Empfänger.“ Dagegen rechnete er vor, dass allein die Einführung einer Finanztransaktionssteuer rund 12 Mrd. € brächte, eine verfassungskonforme Wiedereinführung der Vermögenssteuer weitere 16 Mrd. €, eine progressive Besteuerung von Kapitalerträgen noch mal 8 Mrd. € und ein effektiverer Steuervollzug wiederum 12 Mrd. € - das wären 48 Mrd. €, die nicht einfach weggespart werden müssten.

Huber lobte demgegenüber die azyklische Sozialpolitik der Landeshauptstadt, die im Krisenjahr 2009 keine Einschnitte im Sozialetat mit sich gebracht hatte und für 2010 sogar einen realen Zuwachs aufgewiesen habe gemäß dem Grundsatz, dass in schlechten Zeiten investiert werden müsse, um in besseren Zeiten die entstandenen Defizite wieder abzubauen. Es sei bei der Gründung des Bündnisses nie um die bloße Wahrung von Besitzständen gegangen, so Huber, sondern um eine realistische Einschätzung der Lage und des tatsächlichen Bedarfs. „Wir setzen auf Kooperation statt Konfrontation“, so der Bündnissprecher.

Arbeitsgruppensprecherin Karin MajewskiVertreterinnen und Vertreter der acht Arbeitsgruppen, die in Gesprächen mit den jeweiligen Referaten der Stadtverwaltung die sozialpolitischen Instrumente der LHM bzgl. ihrer Wirkung auf soziale Gerechtigkeit in der Stadt erörtert hatten, stellten diese anschließend im Detail vor. Kabarettistin Maria Peschek gelang es mit ihren kuriosen Betrachtungen zum Thema Qualitätssiegel eine entspannte Atmosphäre im sommerlich aufgeheizten Saal zu schaffen. Sichtlich erfreut nahm der OB schließlich aus den Händen von Bündnissprecher Norbert J. Huber das Qualitätssiegel auch in Form einer Urkunde und einer Daten-CD entgegen.

Oberbürgermeister C. Ude bei seiner DankesredeDie Landeshauptstadt kann nun für zwei Jahre das Qualitätssiegel in ihren Einrichtungen, auf Briefköpfen, Drucksachen und sonstigen Veröffentlichungen führen. Nach Ablauf dieser Zeit wird das Bündnis ähnlich wie beim TÜV erneut prüfen, ob die Voraussetzung für diese Auszeichnung weiterhin gegeben sind.

Der OB sicherte in seiner Dankesrede, dass die Stadt das Qualitätssiegel als Verpflichtung auch für die Zukunft ernst nehme und den sozialen Bereich absolut prioritär betrachten werde. Er zollte dem Bündnis Anerkennung, sich als Forum der versammelten sozialen Kompetenz in der Stadt auch Gedanken über die Einnahmesituation zu machen und deutlich zu benennen, woher das Geld kommen soll. Er schloss sich der Verurteilung des Berliner Sparpaketes an; es sei eine „Dreistigkeit, die Streichung von Rentenbeiträgen als Einsparung zu bezeichnen – dies sei nichts anderes als eine ‚Armutsgarantie’.“

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Begründungen für die Verleihung des Qualitätssiegels
Rede des Bündnissprechers Norbert Huber (Caritas)

Das Bündnis präsentiert sich beim ÖKT

oekt-buendnisstand_2010.jpgPublikumswirksamer hätte der Beitritt des hpkj e.V (Heilpädagogisch-psychotherapeutische Kinder- und Jugendhilfe e.V) zum Bündnis nicht fallen können: Kurz vor dem Ökumenischen Kirchentag in München, wo  sich  das Sozialbündnis  „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ mit einem Stand auf der Agora Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet vorstellte, konnte das fünfzigste Mitglied in den Reihen des Bündnisses  willkommen geheißen werden.                         

Drei Tage lang stellten sich Vertreter verschiedener Mitgliedsorganisationen abwechselnd den Fragen des Publikums an einem Stand, der trotz seiner geringen Größe und schlichten Ausstattung immer wieder die Blicke der Besucher auf sich zog. Vor allem die Jüngeren interessierten sich zunächst nur für die kleine Spielzeugeisenbahn, die mit einem „München sozial“ Luftballon im Schlepp, unermüdlich ihre Kreise um ein Modell der Münchner Frauenkirche zog, die inmitten eines Diorama aus 50 Figuren, welche die jeweiligen Logos der Bündnispartner hochhielten, platziert war.  Die Symbolik war nicht schwer zu entschlüsseln: Im Bündnis dreht sich alles um Qualitätserhalt und Ausbau des Münchner Sozialbereichs, der sich seit der Bankenkrise 2008 mit Kürzungsbestrebungen und  der Gefahr der Verödung konfrontiert sieht. Wie erwartet hielt sich der Bekanntheitsgrad dieses auf den Münchner Raum beschränkten Bündnisses bei dem überwiegend auswärtigen Publikum in Grenzen. Lange und interessierte Gespräche mit Teilnehmern eines Aktionsbündnisses aus Bielefeld, Kirchenvertretern aus Thüringen und Hamburg sowie engagierten Einzelpersonen zeigten aber, dass es Sinn macht, bei überregionalen Veranstaltungen wie dem Kirchentag Präsenz zu zeigen und Motivationsarbeit für die Gründung weiterer Sozialbündnisse im ganzen Bundesgebiet zu leisten. Ein spontanes Beitrittsgesuch einer weiteren Münchner Organisation am Stand rundete die erfolgreiche Präsentation des Bündnisses ab.

Qualitätssiegel "Soziale Stadt München": Diskussion des Kriterienkatalogs mit OB Ude

Acht Arbeitsgruppen des Bündnisses „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ haben nach Gesprächen mit den Referaten der Stadtverwaltung am 22. April 2010 in  einem Gespräch mit OB Christian Ude, dem Stadtkämmerer, dem Sozialreferenten sowie dem Gesundheitsreferenten  im Rathaus den überarbeiteten Kriterienkatalog für das Gütesiegel "Soziale Stadt München" vorgestellt.
Den vollständigen Text dieser Vorlage finden sie unter diesem Link .
Das Bündnis, das sich im Februar 2009 unter dem Eindruck der globalen Finanzkrise formiert hatte und inzwischen mit 51 Mitgliedern zahlreiche Akteure im Sozialbereich der LHM vertritt, wird mit diesem Gütesiegel sowohl erreichte (Mindest)Anforderungen lobend hervorheben als auch noch anzustrebende Ziele im sozialen Bereich der Landeshauptstadt beispielhaft benennen. Federführend für die jeweiligen Arbeitsbereiche waren folgende Bündnismitglieder:

AG 1: Armut und Ausgrenzung                                
Karin Majewski, Paritätischer Wohlfahrtsverband
AG 2: Gesundheitliche u. pflegerische Versorgung    
Claudia Hämmerling, Malteser Hilfsdienst
AG 3: Bildung und lebenslanges Lernen                    
Karin Ruckdäschel, Kreisjugendring München-Stadt
AG 4: Bürgerschaftliches Engagement                     
Norbert J. Huber, Caritas
AG 5: Wohnraum und Wohnformen                          
Karin Majewski, Paritätischer Wohlfahrtsverband
AG 6: Arbeit und Beschäftigung                               
Andreas Görres, A24
AG 7: Arbeitsbedingungen in der sozialen Arbeit       
Angelika Lassmann-Brehl, DBSH
AG 8: Sicherung d. finanziellen Basis d. Kommune   
Heinrich Birner, ver.di

Qualitätssiegel "Soziale Stadt München": AGs bereiten Endfassung vor

Soziale_Zone.jpgAcht Arbeitsgruppen des Bündnisses, die nach dem letzten Treffen mit OB Christian Ude im Januar auf dessen Anregung Kontakt zu den jeweiligen Referaten der Landeshauptstadt München aufgenommen haben, arbeiten zurzeit mit Hochdruck an der Fertigstellung des Kriterienkatalogs für das Gütesiegel "Soziale Stadt München".
Federführend für die jeweiligen Themenbereiche sind folgende BündnispartnerInnen,
deren Schlusspapier sowohl erreichte (Mindest)Anforderungen als auch noch anzustrebende Ziele im sozialen Bereich der Landeshauptstadt beispielhaft beschreiben wird.

AG 1: Armut und Ausgrenzung                                Karin Majewski, Paritätischer Wohlfahrtsverband

AG 2: Gesundheitliche u. pflegerische Versorgung     Claudia Hämmerling, Malteser Hilfsdienst

AG 3: Bildung und lebenslanges Lernen                   Karin Ruckdäschel, Kreisjugendring München-Stadt

AG 4: Bürgerschaftliches Engagement                      Norbert J. Huber, Caritas

AG 5: Wohnraum und Wohnformen                         Karin Majewski, Paritätischer Wohlfahrtsverband

AG 6: Arbeit und Beschäftigung                               Andreas Görres, A24

AG 7: Arbeitsbedingungen in der sozialen Arbeit       Angelika Lassmann-Brehl, DBSH

AG 8: Sicherung d. finanziellen Basis d. Kommune    Heinrich Birner, ver.di


Den Arbeitsgruppen, die gegenwärtig im Dialog mit der Landeshauptstadt die Details zu den jeweiligen Bereichen formulieren, gehören bis zu sechs weitere Bündnismitglieder an.
Die Ergebnisse sollen bis zum nächsten Bündnistreffen am 13. April vorliegen und  dem Plenum zur Verabschiedung vorgelegt werden.
Nach erfolgtem Feinschliff wird bereits wenige Tage später eine erneute Zusammenkunft der BündnisvertrerInnen mit der Stadtspitze stattfinden, um den Kriterienkatalog mit OB Christian Ude zu diskutieren.
Im Frühsommer plant das Bündnis  auch nach außen hin,  d.h. sowohl bei der Bevölkerung der Stadt wie auch interessierten Besuchern aus dem ganzen Bundesgebiet, die Anliegen des Bündnisses ins Gedächtnis zu rufen.
Beim Ökumenischen Kirchentag 2010 ist das Bündnis mit einem  eigenen Stand (G30) in Halle B4 der Neuen Messe Riem vertreten, die vom 13.  bis zum 15. Mai die Agora (griechisch für Marktplatz, Versammlungsstätte) des ÖKT beheimaten wird.
Auch beim Münchner Firmenlauf am 22. Juli 2010 wird das Bündnis seine Präsenz in der Landeshauptstadt unter Beweis stellen. Nähere Informationen dazu sind demnächst hier zu finden.


München-Konferenz "Zivilgesellschaft in Harare, Kiew und München" - 26./27.02.2010

muenchen-konferenz_grafik.jpg Liebe Besucher/innen und Bündnispartner/innen,

bitte beachten Sie nachfolgenden Aufruf zu einer Veranstaltung, bei der auch das Bündnis "München sozial - wir halten die Stadt zusammen" durch Bündnissprecher  Norbert J. Huber (Caritas) verteten sein wird.

Veranstalter sind die Landeshauptstadt München , die Hanns-Seidel-Stiftung , das Bischöfliche Hilfswerk Misereor, die Evangelische Kirche in München ,  Forum NET.Ukraine, HaMuPa (AK Harare-München- Partnerschaft) im Nord-Süd-Forum München e.V. und  der Bund Ukrainischer Studenten in Deutschland .e.V. (SUS-N) (Ecumenical Support Services).

Link zur Website von MÜNCHEN-KONFERENZ Flyer der München-Konferenz (pdf-Datei)

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