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Kinder- und Jugendhilfeausschuss befasst sich mit "Soziale Zone"

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Um die politisch Verantwortlichen zu veranlassen, bei allen förderungswirksamen Entscheidungen stets das menschliche und sozial gerechte Miteinander in München im Auge zu behalten, wurde von uns auf der ersten Pressekonferenz des Bündnisses am 7. April im Ratskeller des Rathauses die  Schaffung eines Qualitätssiegels für die Wahrnehmung sozialer Aufnahmen in München postuliert. 

Ein  Antrag zur Prüfung  dieses Anliegens an den Kinder- und Jugendhilfeausschuss der Landeshauptstadt München wurde in der Sitzung des Ausschusses am 26. Mai gegen die Stimmen von CSU und FDP angenommen.

Ob dieses Qualitätssiegel nun in Form eines zusätzlichen Schildes an den Ortsschildern, der Ausweisung der Landeshauptstadt als „Soziale Zone“, oder als Zusatz auf den offiziellen Briefköpfen  der LHM  realisiert werden wird, bleibt zunächst offen – jedoch sind die zuständigen Organe nun offiziell damit beauftragt, sich mit dieser Forderung des Bündnisses auseinander zu setzen und bis nach der Sommerpause konkrete Vorschläge auszuarbeiten, die dann dem Plenum zur Verabschiedung vorzulegen sind.

Bericht von der Infoveranstaltung von MÜNCHEN SOZIAL am 12. Mai


Im Salesianum am St. Wolfgangsplatz fand am 12. Mai die Infoveranstaltung des Bündnisses „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ statt.
Norbert Huber (Caritas) bei seinem Eingangsstatement.jpgDurchs Programm führte Karin Majewski, die Geschäftsführerin des Paritätischen Wohlfahrtsverbandes. Vorwiegend vor Fachpublikum, den 130 Gästen des Abends, erneuerten  Norbert J. Huber, Sprecher des „Sozialpolitischen Diskurs“, sowie  Sonja Schmid vom Sozialforum, Martina Hartmann von Regsam und ver.di Sprecher Heinrich Birner mit eindringlichen Worten die Forderungen des Bündnisses an die Landeshauptstadt München, im Zeichen der Wirtschaftskrise auf dem Sozialsektor eine azyklische Investitionsbereitschaft zu zeigen. Das durch Bankendebakel und staatliche Hilfsmaßnahmen entstandene Milliardendefizit der öffentlichen Haushalte dürfe durch Kürzungen im sozialen Bereich  nicht auf die Schwachen und Bedürftigen abgewälzt werden. Das Versprechen des Münchner OB Christian Ude, den sozialen Bereich vorerst nicht anzutasten, wurde als Schritt in die richtige Richtung gewertet. Es müsse jedoch gerade angesichts der noch zu erwartenden und bereits eingetretenen Auswirkungen der Krise auf die Münchner Bevölkerung ( Stichwort Kurzarbeit und steigende Arbeitslosigkeit) nicht nur nicht gekürzt, sondern eben massiv gefördert werden.

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Image-Kampagne JUGENDARBEIT IST EINE SICHERE BANK


imagekampagne-plakat.jpgParallel zu der Kampagne MÜNCHEN SOZIAL - WIR HALTEN DIE STADT ZUSAMMEN, die  - initiiert vom SOZIALPOLITISCHEN DISKURS MÜNCHEN - vom Münchner Bündnis getragen wird, haben die großen Träger von Jugendeinrichtungen in München (Kreisjugendring , Fachforum Freizeitstätten und die im Münchner Trichter zusammengeschlossenen Träger) eine Image-Kampagne mit dem Titel JUGENDARBEIT IST EINE SICHERE BANK ins Leben gerufen.

Die Imagekampagne verfolgt das Ziel, Inhalte und damit auch die Bedeutung und Gewichtigkeit der Jugendarbeit in München einer breiteren Öffentlichkeit transparenter darzustellen und damit auch möglichen Mittelkürzungen im Zuge der Finanz- und Wirtschaftskrise vorzuwirken.

Nachstehend erhalten Sie eine Übersicht über Aktionen und Termine dieser Image-Kampagne sowie entsprechende weiterführende Links

AKTIONEN:

April YouTube-Clip zum Thema
Interview mit Manuela Schillinger
(Giesinger Mädchentreff)
zur Aktion 
(STÖRFUNK - Radio zum Mitmachen)  
April / Mai Werbeflächen- und Litfaßsäulen-Aktionen
19. Mai Demo vom Isartor zum Marienplatz


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LINKS zu weiteren Informationen:

www.wir-sind-die-zukunft.net











MÜNCHEN SOZIAL - Das Bündnis stellt sich den Medien vor

Bei einer Pressekonferenz im Münchner Ratskeller stellte das Bündnis "München sozial - wir halten die Stadt zusammen" am 07.04.09 bei reger Medienbeteiligung u. a. das Konzept der "Sozialen Zone" vor.
V. l. n. r.:  Kai T. Garben, Innere Mission München  /  Gerhard Mayer, Kreisjugendring München Stadt / Norbert J. Huber, Sprecher Sozialpolitischer Diskurs / Günter Hintermaier, BRK  Kreisverband München /  Dr. Martina Ortner, Münchner Trichter /  Karin Majewski, PARITÄTER  /  Heinrich Birner, ver.di München / Bernd Schreyer, Sozialpolitisches Forum / Michael Pausder, Sozialverband VDK Bayern / Sonja Schmid, Sozialforum /
knieend: Ernst Wolfswinkler, Sprecher Münchner Trichter  /  Franz Hoffmann, Kath. Jugendfürsorge

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Die Statements der einzelnen Bündnismitglieder bei der Pressekonferenz (pdf-Dokument).
Statement Norbert Huber (Caritas), Sprecher des SOZIALPOLTISCHEN DISKURS MÜNCHEN (pdf-Dokument).

Reaktionen der Medien

Süddeutsche Zeitung, Nr. 82, 08. April 2009
'München soll "soziale Zone" werden'

Abendzeitung, 08. April 2009
'Bündnis gegen Armut'

TZ, 08. April 2009
'Finanzkrise bedroht die Hilfen für die Bedürftigen'

Münchner Merkur
, 08. April 2009
'München soll soziale Zone bleiben'

Radio Arabella München, 07. April 2009
'München soll "soziale Zone" bleiben - neues Bündnis "München sozial" gegründet'

Aktuelles zur Kampagne "München sozial..."

MÜNCHEN SOZIAL - WIR HALTEN DIE STADT ZUSAMMEN 

Download:   aktuelle Bündnisplattform als pdf-Datei
Aktuelle Liste der Bündnismitglieder


k-logo-kl.jpgUnter diesem Slogan haben sich inzwischen fast zwanzig Organisationen in München zu einem Bündnis zusammengeschlossen, um für den Erhalt und die Weiterentwicklung des sozialen Netzes in unserer Stadt einzutreten.
Die Folgen der Finanzkrise haben auch die Lebenswirklichkeit der Menschen in unserer Stadt erreicht. Steigende Arbeitslosigkeit, zunehmende Verschuldung und Armut sind Symptome einer Krise, in der der soziale Zusammenhalt gefordert ist.
Während zur Rettung der Banken jede Summe investiert wird, geraten die öffentlichen Haushalte zunehmend unter Druck. Wir setzen uns dafür ein, dass künftig nicht bei den Schwächsten in der Stadt, dort wo Ausgaben im Sozialhaushalt Not lindern und Perspektiven eröffnen helfen, gespart wird.
„Armut darf nicht zwangsläufig ausgrenzen, nicht von Dauer sein, nicht von Generation zu Generation vererbt werden. Soziale Gerechtigkeit und gesellschaftliche Teilhabe, ermöglicht durch die unermüdliche, oft schlecht bezahlte und nicht selten ehrenamtliche Arbeit tausender Münchnerinnen und Münchner, sind es, die unsere Stadt zusammenhalten“, heißt es in der gemeinsamen Plattform des Bündnisses.
Und weiter: „Verantwortungsvolle Pädagogik, kompetente Pflege, Bildung von der Vorschule bis ins hohe Alter, Unterstützung in Krisensituation und ein enges Netz präventiver Angebote, die noch teurere Krisen erst gar nicht entstehen lassen, kosten Geld. Aber sie sind von unschätzbarem Wert für unsere Gesellschaft. Das sollte uns in der heutigen Zeit MEHR und nicht weniger wert sein.“

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Infos zur Kampagne

k-logo-kl.jpgHier erfahren Sie die aktuellsten Neuigkeiten zur Kampagne "München sozial. Wir halten die Stadt zusammen" des Münchner Bündnisses (siehe Leitartikel Startseite!).
In den nächsten Wochen und Monaten wird es viel zu berichten geben über Vorbereitungen zu Aktionen, deren Umsetzung und Verlauf, Auswertung von Ergebnissen etc.
Wir werden Sie so schnell wie möglich über alle diese Dinge informieren und auf dem Laufenden halten, damit Sie sich aktiv an Aktionen beteiligen können.

Aktuelle Infos:

München, 05. April                   Münchner Bündnis stellt sich der Presse vor
Am Dienstag, den 7. April stellt sich das Bündnis der Presse vor. Um 10.30 Uhr gibt es einen Fototermin am Fischbrunnen auf dem Marienplatz; um 10.45 folgt die Pressekonferenz in der Botticelli-Stube des Ratskellers (Presseeinladung) .

München, 3. April
                Haushaltssperre in München
"München kürzt auch nicht bei den sozialen Leistungen", erklärte OB Christian Ude heute vormittag, als er bekannt gab, dass er mit sofortiger Wirkung eine Haushaltssperre verhängt hat. Die Haushaltssperre sei notwendig geworden, da mit einem drastischen Einbruch bei den Gewerbesteuereinnahmen in einer Größenordnung von 200 - 400 Mio € gerechnet werden müsse. Zugleich kündigte OB Ude ein neues 5. Konsolidierungskonzept an. Für die Folgejahre sollen alle Referate dem Stadtrat bis Oktober 2009 Einsparungsvorschläge unterbreiten. Zwar sollen unvertretbare Qualitätsverschlechterungen vermieden werden, dennoch ist schon heute benannt worden, dass es auch um die Überprüfung von Fallzahlen, Betreuungsschlüssel und Zuschuss-Standards an Dritte geht.
Johannes Mathes

München, 30. März                   Neue Bündnismitglieder

Im Bündnis „München sozial – wir halten die Stadt zusammen“ können wir als neue Mitglieder begrüßen:
  • das Fachforum Freizeitstätten,
  • die Initiative Sozialticket,
  • die Innere Mission München und
  • das Katholische Jugendsozialwerk.
  • Unterstützt wird das Bündnis auch von der Stiftung Gute Tat.
Wir werden immer mehr und freuen uns auf die Zusammenarbeit!


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Am 10. 03. 09 trafen sich in den Räumen des ETC in der Sonnenstr. die Mitglieder des Bündnisses "München sozial - Wir halten die Stadt zusammen", um sich für die am 7. April stattfindende Pressekonferenz  abzustimmen. V.l.n.r.
Sonja Schmid( Sozialforum München), Martina Ortner (Münchner Trichter), Gertrud Schwan( SkF), Heinrich Birner (Ver.di), Anton Greil und Jürgen Zercher, (beide


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V.l.n.r.:
Andreas Görres,(A24), Karin Majewski ( Paritätischer Wohlfahrtsverband), Michael Pausder und Wolfgang Dietzel (beide VdK).